La Chaux-de-Fonds, Uhrmacherstadt in Neuchâtel, Schweiz.
La Chaux-de-Fonds ist eine Stadt im Kanton Neuenburg der westlichen Schweiz, die sich auf einem Hochplateau im Jura auf knapp 1000 Metern Höhe ausdehnt. Sie bildet ein schachbrettartiges Straßennetz aus breiten Achsen, an denen sich Wohn- und Gewerbebauten der Uhrenindustrie aufreihen.
Nach einem Brand im Jahr 1794 wurde die Stadt nach einem Rasterplan wieder aufgebaut, der breite, lichtdurchflutete Straßen für Wohnungen und Werkstätten vorsah. Diese Neugestaltung formte die Grundlage einer Siedlung, die bis heute durch ihre geordnete Struktur geprägt ist.
Im Internationalen Uhrenmuseum zeigt sich das technische Können der Region anhand von Mechanismen und Zeitmessern aus drei Jahrhunderten lokaler Fertigung. Die Ausstellung führt durch Werkstätten und Erfindungen, die den Ort als Zentrum der Feinmechanik prägten.
Züge verbinden den Ort regelmäßig mit Biel, Neuenburg und Lausanne, die Fahrten dauern je nach Ziel zwischen 30 und 90 Minuten. Das Stadtzentrum lässt sich zu Fuß erkunden, die meisten Gebäude und Museen liegen entlang der Hauptachsen.
Die Gebäude verbinden Wohnräume in den oberen Stockwerken mit Werkstätten im Erdgeschoss und Keller, sodass Licht durch hohe Fenster in die Arbeitsräume fällt. Diese Anordnung erleichterte den Alltag der Uhrmacher, die zu Hause fertigen und gleichzeitig natürliches Licht nutzen konnten.
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