Dornach, Gemeinde im Kanton Solothurn in der Schweiz
Dornach ist eine kleine Gemeinde in der Schweiz, die sich im Dorneck-Bezirk des Kantons Solothurn befindet und nahe bei Basel liegt. Der Ort wird geprägt durch ruhige Straßen und residential Nachbarschaften, wobei das auffälligste Merkmal das auf einem Hügel gelegene Goetheanum ist, ein Gebäude mit markanten geschwungenen Formen, das als internationales Zentrum der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft dient.
Die Gemeinde wurde erstmals 1223 als Tornach in Urkunden erwähnt, später 1284 in Dokumenten eines nahegelegenen Klosters verzeichnet. Ein entscheidendes Ereignis war die Schlacht von Dornach am 22. Juli 1499, die als letzter Kampf des Schwabenkriegs zwischen Schweizer Gruppen und der Schwäbischen Konföderation gilt.
Der Name Dornach leitet sich von der frühen Nennung Tornach im Jahr 1223 ab und prägt bis heute die Identität des Ortes. Die Gemeinde wird vielen Besuchern vor allem durch das Goetheanum bekannt, ein architektonisches Zentrum, das Steiners Ideen zur menschlichen Entwicklung verkörpert und das kulturelle Leben vor Ort maßgeblich mitgestaltet.
Die Gemeinde teilt sich einen Bahnhof mit dem benachbarten Arlesheim, was Besuchern erleichtert, den Ort zu erreichen und die Region zu erkunden. Die ruhigen Straßen und der Hügel mit dem Goetheanum sind zu Fuß erreichbar, und Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um das Gelände und die Umgebung in Ruhe zu durchlaufen.
Das Goetheanum wurde 1913 von Rudolf Steiner geplant und 1922 in der Neujahrsnacht durch einen Brand zerstört, was ein transformatives Ereignis für Steiners Anhänger darstellte. Das heutige Gebäude entstand zwischen 1925 und 1928 aus Beton, um dem ursprünglichen hölzernen Bau widerstehen zu können.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.