Zähringerbrücke, Straßenbrücke in Freiburg, Schweiz
Die Zähringerbrücke ist ein 246 m langes Betonviadukt über die Saane, das das Schoenberg-Quartier mit dem Bourg verbindet. Sie hat sieben halbkreisförmige Bogenöffnungen mit lichten Weiten von 30 m; die Fahrbahnplatte mit beidseitigen Gehwegen und Radstreifen ist 11,5 m breit. Unten an der Saane steht zusätzlich eine 3,5 m breite Brücke mit drei Segmentbögen.
Das Bauwerk wurde 1924 errichtet und ersetzte die Grande Hängebrücke von 1834, die an derselben Stelle gestanden hatte. Die neue Konstruktion markierte einen Übergang zu moderneren Bautechniken des frühen 20. Jahrhunderts.
Die Brücke ist nach der Familie von Zähringen benannt, die Freiburg 1157 gründete. Ihre Vorgängerin von 1834 hiess Grand Pont. Seit dem 12. Oktober 2014 ist der motorisierte Verkehr gesperrt, ausgenommen Sicherheitsdienste, Mofas und öffentliche Verkehrsmittel; der Fahrbahnbelag dient daher vor allem Fussgängern und Velofahrern zwischen Schoenberg und Burg.
Seit dem 12. Oktober 2014 ist der obere Fahrbahnbelag für Motorfahrzeuge gesperrt, ausgenommen öffentlicher Verkehr, Mofas und Sicherheitsdienste; den Durchgangsverkehr übernimmt die flussaufwärts gelegene Poyabrücke. Fussgänger und Radfahrer queren auf einer 11,5 m breiten Fahrbahnplatte mit beidseitigen Gehwegen und Radstreifen. Ein schmaler Strassendurchgang führt durch die Pfeiler wenige Meter über dem Wasser und erschliesst das Auge-Quartier.
Vor der Eröffnung wurde die Hängebrücke von 1834 mit zwölf Geschützen, 50 Pferden und 300 Menschen belastet und so geprüft. Ihr Entwerfer, der Ingenieur Joseph Chaley, erhielt den Zuschlag mit dem billigsten Angebot von 200'000 Franken; seine Spannweite von 273 m blieb bis 1849 die längste der Welt.
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