Pont de Zaehringen, Hängebrücke in Freiburg, Schweiz.
Die Grand pont suspendu war eine Straßenhängebrücke über die Saane in Freiburg, Schweiz. Bei ihrer Einweihung 1834 war sie die längste Hängebrücke der Welt und eine der ersten, die Drahtseile statt Ketten verwendete. 1923 wurde sie abgerissen, um der Zaehringenbrücke Platz zu machen.
Die Idee eines zusätzlichen Übergangs stammt von 1826, als ein Tessiner Ingenieur eine Steinbrücke vorschlug, die aus Geldmangel nicht gebaut wurde. Der beauftragte französische Ingenieur Joseph Chaley wählte gegen den Willen von Publikum und Aktionären eine einfeldrige Hängebrücke, was Geld und Zeit sparte. Die Arbeiten begannen im März 1832, die Kabel wurden am 13. August 1834 befestigt; am 19. Oktober 1834 eingeweiht, war sie damals die längste Hängebrücke der Welt, länger als die 167 Meter lange Menai-Brücke in Wales. 1923 wurde sie für die Zaehringerbrücke abgebrochen.
Der Name Zaehringen verweist auf die Familie von Zähringen, die Fribourg 1157 gründete; die Brücke von 1924 übernahm diesen Namen, während das Hängewerk von 1834 grand pont suspendu hieß. Seine Rekordspannweite wurde mit der 167 Meter langen Menai-Brücke in Wales verglichen.
Die Brücke wurde 1923 abgebrochen, es ist nichts mehr zu überqueren; die Zaehringenbrücke ersetzte sie im Jahr darauf. Wer die Stelle sucht, folgt der Saane unterhalb der drei Brücken der Basse-ville, wo schon das Projekt von 1826 den Übergang vorsah.
Bei der Einweihung am 19. Oktober 1834 war die Brücke die längste Hängebrücke der Welt und übertraf die Menai-Brücke in Wales mit 167 Metern. Sie gehörte zudem zu den ersten, die Drahtseile statt Ketten verwendete. Der Ingenieur Joseph Chaley wählte eine einzige Öffnung ohne Zwischenpfeiler, gegen den Willen des Freiburger Publikums und der Aktionäre.
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