Berner Jura, Verwaltungsbezirk im Norden Berns, Schweiz
Die Bernische Jura ist ein Verwaltungsbezirk im Norden des Kantons Bern mit insgesamt 40 Gemeinden und liegt im Jura-Gebirge. Das Gebiet erstreckt sich über mehrere tausend Hektar und umfasst kleine Städte, Dörfer und landwirtschaftlich geprägte Landschaften mit charakteristischen Kalksteinfelsen.
Das Gebiet kam 1814 nach dem Wiener Kongress zum Kanton Bern, nachdem es während der Napoleonischen Kriege vorübergehend unter französischer Herrschaft gestanden hatte. Diese Zuordnung zu Bern setzte sich trotz der französischen Sprachgruppe der Bevölkerung fort.
Französisch ist die alltägliche Sprache der Menschen hier und unterscheidet diese Region deutlich von dem deutschsprachigen Rest des Kantons Bern. Diese sprachliche Besonderheit prägt die lokale Identität und schafft einen eigenen kulturellen Charakter in der Gegend.
Die beste Zeit zum Erkunden ist der Frühling bis Herbst, wenn die Wege gut begehbar sind und die Vegetation die Landschaft in vollem Umfang zeigt. Die meisten Dörfer sind mit dem Zug oder Bus erreichbar, und es gibt ausreichend Parkplätze in den größeren Ortschaften.
Der Ort Moutier stimmte 2021 dafür ab, die Region zu verlassen und zum Kanton Jura zu wechseln, ein seltenes Beispiel einer Gemeinde, die sich einer anderen Verwaltungseinheit anschloss. Dieser Wechsel soll bis 2026 vollzogen werden und zeigt die tiefe sprachliche und kulturelle Verbindung zur französischsprachigen Jura.
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