Kloster Pfäfers, Mittelalterliches Kloster und Krankenhaus in Pfäfers, Schweiz
Pfäfers Abbey ist ein ehemaliges Kloster in der Gemeinde Pfäfers im Kanton St. Gallen, das auf einem Hügel über dem Tamina-Tal liegt. Die heutigen Gebäude stammen hauptsächlich aus dem 17. Jahrhundert und umfassen eine Klosterkirche, Konventsgebäude sowie Räume, die früher als Spital genutzt wurden.
Das Kloster wurde im frühen 8. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich rasch zu einem einflussreichen religiösen und wirtschaftlichen Zentrum der Region. Ein verheerendes Feuer im 17. Jahrhundert zerstörte die mittelalterlichen Bauten, woraufhin die gesamte Anlage im Stil der Zeit vollständig neu errichtet wurde.
Der Name «Pfäfers» geht auf eine frühmittelalterliche Besiedlung zurück, und im Ort hat sich über Jahrhunderte eine enge Verbindung zwischen religiösem Leben und Heilkunde entwickelt. Heute können Besucher die klösterlichen Räume und die Kirche erkunden, die noch immer den Rhythmus eines ehemals aktiven Gemeinschaftslebens spüren lassen.
Das Gelände ist über eine Bergstrasse erreichbar und liegt auf erhöhtem Terrain, daher empfiehlt sich festes Schuhwerk. Das Wetter kann schnell umschlagen, besonders in der kühlen Jahreszeit, sodass eine wärmere Kleidungsschicht sinnvoll ist.
Die Abtei war jahrhundertelang eng mit den nahe gelegenen Thermalquellen von Bad Pfäfers verbunden, was ihr eine für ein Kloster ungewöhnliche Rolle als Heilzentrum verlieh. Kranke aus der ganzen Region kamen hierher nicht nur zum Beten, sondern auch wegen der Heilbäder, die von den Mönchen betrieben wurden.
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