ATLAS, Teilchenphysikanlage am CERN, Genf, Schweiz
Das ATLAS-Experiment ist ein riesiger Detektor im Large Hadron Collider, der Kollisionen von Teilchen untersucht und dabei Millionen von Atomen pro Sekunde analysiert. Das Gerät besteht aus mehreren Schichten verschiedener Sensoren, die alle Bewegungen und Eigenschaften der entstehenden Partikel aufzeichnen.
Das Projekt begann 1998 als Reaktion auf Fragen der modernen Physik und wurde neun Jahre später fertiggestellt und in Betrieb genommen. Ein Durchbruch kam 2012, als die Datenanalyse ein lange gesuchtes Teilchen bestätigte, das unser Verständnis der Materie veränderte.
Bei ATLAS arbeiten Forschende aus der ganzen Welt zusammen und teilen ihr Wissen über die kleinsten Bausteine der Materie. Dieses internationale Miteinander prägt das Arbeitsumfeld und zeigt, wie die Physik Menschen verschiedener Kulturen verbindet.
Der Ort ist Teil einer großen unterirdischen Anlage und kann nur über organisierte Führungen besucht werden, die von CERN angeboten werden. Besucher sollten sich vor einem Besuch erkundigen, da der Zugang aus Sicherheitsgründen beschränkt ist und die Verfügbarkeit variiert.
Das System verarbeitet während der Experimente enorme Mengen an Rohdaten, von denen nur ein sehr kleiner Teil tatsächlich gespeichert wird. Diese intelligente Filterung ermöglicht es, die wichtigsten Ergebnisse zu bewahren, während unwichtige Informationen verworfen werden.
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