Goldküste, rechtes Zürichseeufer
Die Goldküste ist eine Siedlungszone am östlichen Ufer des Zürichsees im Kanton Zürich, Schweiz, die sich von der Stadt Zürich bis nach Rapperswil erstreckt und Gemeinden wie Küsnacht, Meilen und Stäfa umfasst. Das Gelände steigt von der Seepromenade sanft an und wechselt von gepflegten Wohngegenden mit großen Häusern und Gärten hin zu Weinbergen und Wäldern in den Hügeln dahinter.
Die Gemeinden entlang der Goldküste blicken auf eine Besiedlung zurück, die bis in die Römerzeit reicht, und mehrere Ortschaften dienten im Mittelalter als Zollstationen am Wassertransportweg. Im 19. Jahrhundert zogen Wohlhabende aus Zürich hierher und bauten große Villen an den sonnigen Hängen über dem See.
Der Name "Goldküste" bezieht sich auf die sonnige Lage am östlichen Ufer des Zürichsees, die mehr Sonnenstunden als die gegenüberliegende Seite bietet. Entlang der Uferpromenade reihen sich gepflegte Gärten, Seeterrassen und kleine Restaurants aneinander, wo man das Wasser und die Berge im Hintergrund genießen kann.
Züge halten regelmäßig an kleinen Bahnhöfen entlang des Ufers, sodass man einzelne Gemeinden leicht ansteuern und nach dem Spaziergang mit dem nächsten Zug weiterfahren kann. Ein ausgeschilderter Radweg verläuft nahe am Wasser entlang und ist auf weiten Strecken auch für Fußgänger zugänglich.
Die Goldküste liegt auf der Ostseite des Sees und fängt nachmittags die Sonne ein, während die Westseite, die sogenannte Pfnüselküste, früher im Schatten liegt. Dieser Unterschied in der Sonneneinstrahlung hat über Jahrhunderte nicht nur die Immobilienpreise, sondern auch den Weinbau auf beiden Seiten des Sees beeinflusst.
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