Kloster Fischingen, Benediktinerkloster in Fischingen, Schweiz
Die Fischingen-Abtei ist ein Benediktinerkloster in der Schweiz mit aufwendiger Barockarchitektur, darunter verzierte Fresken, Steinornamente und einen markanten Glockenturm in der Mitte. Die steinernen Gebäude zeigen charakteristische Details aus dieser Zeit und bilden zusammen einen harmonischen Klosterkomplex.
Das Kloster wurde 1138 von Bischof Ulrich II. von Konstanz gegründet und diente ursprünglich als Unterkunft für Pilger, die zwischen Konstanz und der Abtei Einsiedeln reisten. Diese strategische Lage machte es zu einem wichtigen Rastplatz auf einem der großen Pilgerwege.
Die Abteikirche bewahrt religiöse Gegenstände, darunter einen alten Steinsarkophag, auf dem Besucher ihre Füße ablegen können, um sich mit spirituellen Traditionen zu verbinden.
Das Gelände kann das ganze Jahr über erkundet werden, und Führungen geben Einblicke in die Räume und ihre Geschichte. Das Kloster funktioniert heute auch als Tagungshotel mit Restaurant, daher sind die Besuchsmöglichkeiten auf bestimmte Zeiten begrenzt.
In seiner Blütezeit um 1210 war das Kloster Heimat für eine ungewöhnlich große Gemeinschaft aus Mönchen und Nonnen, die zusammen in diesem Komplex lebten. Diese Größe machte es zu einem bemerkenswerten Zentrum des monastischen Lebens in der Region.
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