Burg Alt-Toggenburg, Burgruine in Kirchberg, Schweiz.
Alt-Toggenburg ist eine Burgruine, die auf einem schmalen Felsgrat auf etwa 970 Metern Höhe liegt und Reste von Mauern mit beträchtlicher Stärke zeigt. Der Ort erstreckt sich über eine längliche Fläche mit einem zentralen Wohnturm in der Mitte.
Alt-Toggenburg wurde 1044 erstmals erwähnt und war die Stammburg der Grafen von Toggenburg auf einem seit der Bronze- und Eisenzeit besiedelten Hügel. 1085 liess Abt Ulrich III. von St. Gallen die Burg verwüsten; sie wurde wieder aufgebaut, ging 1226 an die Abtei St. Gallen, 1289 an Rudolf von Habsburg und 1320 erneut an die Abtei, die sie noch im selben Jahrhundert aufliess.
Besucher können die Kapelle St. Idda erkunden, die in den 1930er Jahren errichtet wurde und heute ein Ort der Besinnung ist. Sie wirkt wie ein Anker im Gelände der Ruine und wird von Wanderern regelmäßig aufgesucht.
Der Ort liegt auf einem Bergkamm und erfordert eine etwas anspruchsvolle Wanderung, um dorthin zu gelangen, besonders nach Regen können die Wege rutschig sein. Festes Schuhwerk wird empfohlen, und Besucher sollten ausreichend Zeit für den Aufstieg und die Erkundung einplanen.
Die Burg wurde 1044 erstmals erwähnt; 1085 liess der St. Galler Abt Ulrich III. sie verwüsten, danach wurde sie wieder aufgebaut. Der Wohnturm der Kernburg mass 14 auf 14 Meter bei 2,2 Meter dicken Mauern. Vielleicht stammt der Minnesänger Graf Kraft von Toggenburg von hier.
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