Glattalp, Bergweide im Bezirk Schwyz, Schweiz.
Glattalp ist eine Alp im Kanton Schwyz, die sich auf rund 1850 Metern Höhe im Muotathal erstreckt. Der Glattalpsee, ein Stausee, liegt inmitten des Gebietes und ist von Weiden und Felsgipfeln umgeben.
Das Gebiet wird seit Jahrhunderten als Sömmerungsgebiet genutzt, wobei Hirten und Bauern aus dem Muotathal alljährlich mit ihrem Vieh heraufzogen. Der Glattalpsee wurde im 20. Jahrhundert als Stausee für die Stromgewinnung angelegt und veränderte das Erscheinungsbild der Alp dauerhaft.
Im Sommer treiben Bauern aus dem Muotathal ihr Vieh auf diese Weiden, eine Praxis, die das Leben im Tal seit Generationen prägt. Die Alphütten, die man beim Wandern antrifft, werden noch heute genutzt, um Milch zu verarbeiten und Käse herzustellen.
Die Anreise erfolgt mit der Luftseilbahn ab der Talstation Sahli im Muotathal, von wo aus man die Alp in wenigen Gehminuten erreicht. Die Bahn verkehrt nur in den wärmeren Monaten, daher lohnt es sich, die Betriebszeiten vor der Abreise zu prüfen.
Im Februar 1991 wurde hier eine der tiefsten je in der Schweiz gemessenen Temperaturen aufgezeichnet, was den Ort unter Meteorologen bekannt gemacht hat. Das Becken, in dem die Alp liegt, begünstigt die Bildung von Kältepolen, die solche Extremwerte möglich machen.
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