Haldimand-Turm, Neugotischer Turm in Lausanne, Schweiz
Der Tour Haldimand ist ein neogotischer Turm in Lausanne, dessen Wände aus Molasseblöcken auf einem Tuffasokkel errichtet wurden. Die Struktur erhebt sich in den Denantou-Park und bietet Ausblicke auf den Genfersee und die umliegende Landschaft.
Der Turm entstand um 1830 in der Nähe der Vuachère-Flussmündung und wurde 1901 an seinen heutigen Standort verlegt, um Platz für den Bau der Ouchy-Mole zu schaffen. Diese Verlagerung war ein bedeutender städtebaulicher Eingriff in der Entwicklung Lausannes.
Der Turm trägt den Namen des Schweizer Politikers und Generals Frédéric-César de Haldimand, was seine historische Verbindung zur Kantonsgeschichte widerspiegelt. Besucher können heute diese Verbindung durch die Architektur selbst erkennen, die an eine Zeit erinnert, als solche Bauwerke regionale Bedeutung hatten.
Der Turm liegt im Denantou-Park und ist über verschiedene Wege zu Fuss leicht erreichbar. Der Park bietet mehrere Aussichtspunkte, von denen aus man den Genfersee und die umliegenden Hügel überblicken kann.
Zwischen 1999 und 2001 wurde der Turm umfassend restauriert, wobei eine Betonkrone auf seinem Dach hinzugefügt wurde. Diese moderne Ergänzung verbindet die historische Struktur mit zeitgenössischen Reparaturtechniken und ist von oben deutlich sichtbar.
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