Lucy Mackintosh, Zeitgenössische Kunstgalerie in Lausanne, Schweiz
Lucy Mackintosh war eine Galerie für zeitgenössische Kunst in Lausanne, die in einem umgebauten Gebäude auf dem EPFL-Campus untergebracht war. Der Raum zeigte Werke von Schweizer und internationalen Künstlern in einer offenen Umgebung ohne herkömmliche Wände.
Die Galerie öffnete 2004 ihre Türen als neuer Ort für zeitgenössische Kunst in Lausanne. Sie schloss ihren physischen Standort 2013 und verlagerte ihre Aktivitäten anschließend ins Internet.
Die Galerie verzichtete auf herkömmliche Wände und nutzte stattdessen Temperaturzonen, um Werke voneinander zu trennen, was den Rundgang zu einem körperlichen Erlebnis machte. Besucher durchquerten Bereiche, die durch Wärme und Kälte definiert wurden, anstatt durch Trennwände.
Der Zugang zur Galerie erfolgte über das EPFL-Campusgelände, weshalb eine gewisse Orientierung beim Besuch hilfreich war. Da Temperaturunterschiede Teil des räumlichen Konzepts waren, empfahl es sich, bequeme und anpassungsfähige Kleidung zu tragen.
Die Architekten Jean-Gilles Décosterd und Philippe Rahm entwarfen den Raum mit Temperaturgefällen anstelle von Wänden, was zu den frühen Experimenten mit Architektur aus unsichtbaren physikalischen Kräften gehörte. Dieses Konzept beeinflusste später Debatten über das Verhältnis von Körper, Klima und gebautem Raum.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.