Lausanne, Universitätsstadt und Kantonshauptstadt in Waadt, Schweiz.
Lausanne ist eine Hochschul- und Kantonshauptstadt in der Schweiz, die sich am Nordufer des Genfersees auf einer Höhe von etwa 500 Metern (1640 Fuß) erstreckt. Die Stadt verteilt sich über mehrere steile Hügel mit Blick auf das Wasser, die Alpen im Osten und die französischen Juragebirge im Nordwesten.
Die Siedlung entstand an der Stelle eines keltischen Dorfes und entwickelte sich im Mittelalter zu einem wichtigen kirchlichen Zentrum. Die gotische Kathedrale wurde im späten 13. Jahrhundert geweiht und markierte den Höhepunkt dieser religiösen Bedeutung.
In den Straßen der Altstadt verkaufen Händler regelmäßig frische Produkte auf Wochenmärkten, wo sich Einheimische treffen und den Rhythmus des Alltags pflegen. Am Seeufer versammeln sich Familien zum Spazierengehen und Studenten zum Picknicken, während die Terrassen der Cafés von morgens bis abends belebt bleiben.
Ein Metrosystem verbindet das Seeufer im Süden mit den nördlichen Vierteln und erleichtert die Fortbewegung entlang der steilen Hänge. Fußgänger finden zahlreiche Treppen und Aufzüge, die zwischen den verschiedenen Ebenen der Stadt verlaufen.
Ein Nachtwächter ruft seit Beginn des 15. Jahrhunderts jede Stunde von einem Turm der Kathedrale, eine Praxis die zwischen 22 Uhr und 2 Uhr morgens fortgesetzt wird. Diese Tradition bleibt eine der wenigen noch aktiven Nachtwachen in Europa.
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