Château Saint-Maire, Mittelalterliche Burg in Lausanne, Schweiz.
Das Château Saint-Maire ist eine rechteckige Festung auf dem höchsten Punkt von Lausannes felsiger Landzunge und wurde mit Backsteinelementen oben und Sandsteinfundamenten gebaut. Die Struktur umfasst mehrere Geschosse und beherbergt zahlreiche Räume, die heute für Verwaltungszwecke genutzt werden.
Das Schloss wurde zwischen 1397 und 1425 unter Bischof Guillaume von Menthonay erbaut und diente bis 1536 als Residenz der Lausanner Bischöfe. Nach der Reformation ging das Gebäude in säkulare Hände über und wurde zum Verwaltungszentrum der Region.
Das Schloss ist seit 1803 der Sitz der Kantonsregierung von Waadt und beherbergt die Sitzungen des Staatsrats. Besucher können von außen die Bedeutung dieses Ortes als Zentrum der politischen Macht erkennen.
Das Schloss liegt auf dem Place du Château im Cité-Viertel und ist während der Woche tagsüber sichtbar, bleibt aber für Besucher verschlossen. Sie können das Gebäude von außen erkunden und seine markante Lage am höchsten Punkt der Stadt genießen.
Das Schloss hat modifizierte Zinnen im Ghibellinen-Stil, die im 16. Jahrhundert gefüllt wurden, um die Struktur zu verstärken. Zusätzlich wurden Fenster unterhalb der Traufe eingebaut, um die feuchten Bedingungen der Region zu bewältigen.
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