Viaduc de la Chocolatière, Autobahnbrücke in Lausanne, Schweiz.
Der Viaduc de la Chocolatière ist eine Autobahnbrücke, die sich über die Flon-Ebene erstreckt und aus zwei parallelen Strukturen besteht, die durch Betonbögen gestützt werden. Die Konstruktion verbindet die beiden Ufer des Tals und prägt das Bild dieser Landschaft.
Der Bau wurde in zwei Phasen durchgeführt: Die rechte Brücke öffnete zur Landesausstellung 1964, die linke Brücke folgte neun Jahre später. Diese schrittweise Erweiterung ermöglichte es, den wachsenden Verkehr in der Region zu bewältigen.
Die Brücke verdankt ihren Namen einer früheren Fabrik, die Charles-Amédée Kohler in diesem Tal etablierte und für die Schokoladenherstellung nutzte. Diese industrielle Geschichte prägt bis heute den Namen und das Gedächtnis der Gegend.
Die Brücke liegt an der Autobahn A9 zwischen zwei Anschlüssen und kann von verschiedenen Punkten der Region aus gesehen werden. Für Besucher, die die Struktur aus nächster Nähe betrachten möchten, sind die Zugangswege vom Tal aus am leichtesten erreichbar.
Während des Baus wurde eine spezielle Stahlverstärkung entwickelt, um die Haftung zwischen Stahl und Beton zu verbessern. Diese Konstruktionstechnik war für die Zeit ungewöhnlich und zeigt den innovativen Ansatz der Ingenieure.
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