Zoologisches Museum der Universität Zürich, Naturhistorisches Museum in Zürich, Schweiz.
Das Zoologische Museum der Universität Zürich ist ein Naturkundemuseum mit einer großen Sammlung von Tierpräparaten, Skeletten und fossilen Überresten aus verschiedenen Erdzeitaltern. Die Ausstellung zeigt Exemplare aus der ganzen Welt und dokumentiert die Vielfalt der Tierwelt.
Die Sammlung geht auf das 17. Jahrhundert zurück, auf private Kabinette Zürcher Bürger wie Johann Jakob Scheuchzer und Johannes von Muralt. 1833 wurden sie mit Beständen des Kantons und der Naturforschenden Gesellschaft für die Hochschullehre zusammengefasst und gingen an den Kanton über. 1908 übernahm die Universität die Sammlungen, 1914 öffnete das Museum im Hauptgebäude von Karl Moser. 1956 wurde es ein selbständiges Institut, 1979 zog der nicht öffentliche Teil auf den Campus Irchel.
Name und Sammlung des Museums gehen auf private Kabinette Zürcher Bürger wie Johann Jakob Scheuchzer und Johannes von Muralt im 17. Jahrhundert zurück. 1833 wurden sie mit Beständen des Kantons und der Naturforschenden Gesellschaft für die Hochschullehre zusammengeführt; 2016 zeigte eine Sonderausstellung zum 500. Geburtstag von Conrad Gessner.
Das Museum belegt zwei Ebenen im 1914 erbauten Hauptgebäude von Karl Moser an der Karl-Schmid-Strasse 4: im Erdgeschoss die Schweizer Fauna, im Untergeschoss Meerestiere. Der Eintritt ist frei. Vom Central aus überwindet die Polybahn die Anhöhe bis zur Polyterrasse.
Im Erdgeschoss sind 280 verschiedene Vogelgesänge der Schweizer Fauna abrufbar; daneben stehen Mikroskope für Krebse, Spinnen, Insekten und Mollusken bereit. Das Museum teilt Gebäude und Ausstellungsfläche mit dem Paläontologischen Museum, und beide sind als Schweizer Kulturgüter von nationaler Bedeutung eingetragen.
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