Synagoge Basel, Synagoge mit Zwillingskuppeln in Basel, Schweiz
Die Synagoge von Basel ist ein Gebetshaus mit zwei markanten goldenen Kuppeln und aufwendig gestalteter Innenausstattung im neobyzzantinischen Stil. Das Gebäude besticht durch schwarze und elfenbeinfarbene diamantförmige Fliesen sowie farbige Glasfenster, die den Raum durchfluten.
Das Gebäude wurde 1868 erbaut und zeigt die Architektur der Zeit, die europäische und fernöstliche Einflüsse verband. Eine bedeutende Erweiterung folgte 1892, die dem Bau seine beiden Kuppeln gab und die Innenausstattung mit neuen Elementen bereicherte.
Die Synagoge ist ein zentraler Ort für die aschkenasische jüdische Gemeinde von Basel und prägt das religiöse Leben dieser Gemeinschaft bis heute. Man kann hier die Verschmelzung von mitteleuropäischen und orientalischen Stilen in der Innenausstattung sehen, die das Selbstverständnis der Gemeinde widerspiegelt.
Das Gebäude ist öffentlich zugänglich, wobei geführte Touren vom Jüdischen Museum der Schweiz angeboten werden, die auf Anfrage arrangiert werden können. Es ist hilfreich, vorab zu prüfen, wann Führungen stattfinden, da Besuchszeiten je nach Veranstaltungen und Gemeindeaktivitäten variieren können.
Das Gebäude besitzt in seinen Mauern Wandmalereien und Verzierungen aus der Zeit nach 1892, die moorische Elemente und byzantinische Muster verwenden. Diese handwerklichen Details sind über hundert Jahre erhalten geblieben und zeigen die künstlerischen Fähigkeiten der damaligen Zeit.
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