Feldschlösschen Getränke, Industriebrauerei in Rheinfelden, Schweiz.
Feldschlösschen ist eine Brauereianlage in Rheinfelden, deren Gebäude aus rotem Backstein und hellgelbem Verputz auf einem grasbewachsenen Hang stehen. Ein hoher quadratischer Turm mit Zifferblatt und Fahnenstange erhebt sich neben einem mehrstöckigen Block mit hell gerahmten Fenstern und bogigem Eingang; ein niedrigerer Trakt trägt den Schriftzug «FELDSCHLÖSSCHEN» an der Fassade. Die schlossartigen Fabrikgebäude entstanden zwischen den 1880er und 1910er Jahren und stehen unter Denkmalschutz.
Die Brauerei wurde 1876 vom Brauer Theophil Roniger und dem Landwirt Mathias Wüthrich auf dem Gelände einer stillgelegten Anilinfabrik südlich des Bahnhofs Rheinfelden gegründet; am 8. Februar 1876 begann Roniger dort mit dem Brauen. 1890 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, übernahm und schloss sie bis 1930 insgesamt 27 Schweizer Brauereien und war 1898 der grösste Bierproduzent des Landes. Im Jahr 2000 übernahm Carlsberg das Getränkegeschäft.
Der Name Feldschlösschen geht auf die schlossartigen Fabrikgebäude zurück, die zwischen den 1880er- und 1910er-Jahren entstanden; an der Planung waren die Büros Langeloth aus Frankfurt am Main und Zimmermann aus Freiburg im Breisgau beteiligt. Die Baugruppe steht unter Denkmalschutz. Die Brauerei kann besichtigt werden, und das Brauwasser stammt aus einer Quelle beim Nachbardorf Magden.
Die Brauerei in Rheinfelden ist im Rahmen geführter Touren zu besichtigen; das Brauwasser stammt aus einer Quelle beim Nachbardorf Magden. Die Autobahn A3 verläuft unmittelbar südlich an den Fabrikgebäuden vorbei, die Anschlussstelle Rheinfelden Ost liegt rund einen Kilometer östlich und ist über die Theophil-Roniger-Strasse mit dem Gelände verbunden. Die Bözberglinie führt auf der Nordseite vorbei.
Die schlossartigen Fabrikgebäude entstanden zwischen den 1880er und 1910er Jahren nach Plänen der Büros Langeloth aus Frankfurt am Main und Zimmermann aus Freiburg im Breisgau, die Elemente verschiedener Architekturepochen aufgriffen. Die Baugruppe steht unter Denkmalschutz, und der um 1900 neben der Bözberglinie errichtete eigene Bahnhof Feldschlösschen diente dem Gelände.
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