Rheinfelden, Mittelalterlicher Bezirk am Rhein in Aargau, Schweiz
Rheinfelden ist eine Gemeinde, die sich zu beiden Seiten des Hochrheins erstreckt und mit Sandsteingebäuden, engen Gässchen und einer gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt besticht. Der Ort bewahrt seine historische Struktur mit Häusern aus Stein und Holz sowie einer natürlichen Bachlandschaft, die das Stadtbild prägt.
Der Ort erhielt 1225 die Stadtrechte des Heiligen Römischen Reiches und blieb unter Habsburger Herrschaft, bis Napoleon 1802 den Rhein zur Schweizer-deutschen Grenze erklärte. Diese Grenzziehung trennte die Stadt und machte sie zur Schweizer Enklave an dieser Wasserlinie.
Der Ort wird vom Leben an beiden Rheinufern geprägt, wo Einheimische und Besucher über die alte Brücke gehen und das Wechselspiel zwischen deutscher und Schweizer Seite erleben. Die enge Altstadt mit ihren Cafés und Läden spiegelt diese Grenzlage wider, die das tägliche Leben und die Architektur formt.
Der Ort wird durch direkte Zugverbindungen zu Basel, Zürich und Grenzstädten gut erreichbar, mit regelmäßiger Schifffahrt auf dem Rhein. Besucher sollten beachten, dass die Altstadt eher klein ist und Wandern an beiden Ufern leicht zu bewerkstelligen ist.
Das Gelände beherbergt die Zentrale und Produktion von Feldschlösschen, der größten Brauerei der Schweiz, die in einem Schlossgebäude aus dem 19. Jahrhundert untergebracht ist. Diese Brauerei ist stark mit der Identität des Ortes verwoben und prägt sein Erscheinungsbild bis heute.
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