Steinbrücke über den Rhein, Internationale Straßenbrücke in Rheinfelden, deutsch-schweizerische Grenze.
Die Steinbrücke über den Rhein ist eine Verbindung zwischen den deutschen und schweizer Gemeinden Rheinfelden, bestehend aus einer Betonkonstruktion, die den Fluss überspannt. Das Bauwerk verbindet direkt die beiden Ortsseiten und ermöglicht sowohl Fuß- als auch Fahrzeugverkehr über die Grenze hinweg.
Walter Joss entwarf die Grenzüberquerung 1912 als Beispiel für fortschrittliche Betontechnik seiner Zeit. Der Bau markierte einen wichtigen Moment in der Infrastrukturentwicklung zwischen Deutschland und der Schweiz und prägte das Stadtbild für mehr als ein Jahrhundert.
Die Brücke trägt die Bezeichnung eines Steindenkmals, obwohl sie aus Beton gebaut ist, was auf ihre lange Nutzung als markantes Wahrzeichen hinweist. Beide Rheinfelden-Gemeinden betrachten die Überquerung als Teil ihrer gemeinsamen Stadtlandschaft, wo Fußgänger und Fahrzeuge täglich die Grenze passieren.
Die Brücke ist zu Fuß und mit dem Auto erreichbar, bietet aber keine speziellen Parkplätze direkt am Bauwerk. Besucher sollten beachten, dass dies ein lebendiger Grenzübergang ist und daher Wartezeiten während der Stoßzeiten entstehen können.
Das Bauwerk verbindet zwei Orte mit identischem Namen, von denen einer in Deutschland und einer in der Schweiz liegt, eine seltene geografische Besonderheit. Diese Namensübereinstimmung stammt aus gemeinsamer Geschichte, da beide Siedlungen lange Zeit verwandt waren, bevor politische Grenzen sie trennte.
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