Griesgletscher, Alpengletscher im Wallis, Schweiz.
Der Gletscher Gries ist ein Eisfeld in den Lepontischen Alpen, das sich über mehrere Kilometer erstreckt und verschiedene Höhenstufen durchquert. Die Oberfläche zeigt typische Gletschermerkmale wie Spalten und Moränen, die die lange Geschichte der Eisbewegung dokumentieren.
Der Gletscher war während des Zweiten Weltkriegs ein strategischer Ort für die Schweizer Armee, die dort Befestigungen errichtete, um die Grenze zu Italien zu überwachen. Diese militärische Präsenz hinterließ historische Spuren in der Region.
Die Wissenschaftler M.J. Hambrey führten zwischen 1977 und 1980 grundlegende Forschungen zu Eiskliffstrukturen und Gletscherdynamik durch.
Die beste Zugänglichkeit bietet sich über Wanderwege, die von höher gelegenen Durchgangsstraßen starten und zu Beobachtungspunkten führen. Die Route erfordert gutes Schuhwerk und sollte bei stabilen Wetterbedingungen begangen werden.
In der Nähe des Gletschers neben dem See Griessee betreiben Windkraftanlagen Stromgewinnung im alpinen Hochgebirge. Diese moderne Energieinfrastruktur prägt das Landschaftsbild neben den natürlichen Eismassen.
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