Gibloux, Berggipfel im Kanton Freiburg, Schweiz
Der Gibloux ist ein von Südwesten nach Nordosten verlaufender Grat der Freiburger Voralpen, der 1205 m erreicht und von dichten Tannenwäldern bestanden ist. Er liegt an der Grenze der Bezirke Glâne, Saane und Greyerz und besteht aus Nagelfluh, einem widerstandsfähigen Konglomerat aus Quarzitgeröllen. Der Hauptgipfel fällt steil nach Norden gegen Vuisternens-en-Ogoz ab; auf ihm steht ein 118 m hoher Radio- und Fernsehturm der Swisscom.
Der Gibloux wird 1141 erstmals als monte Iubleur erwähnt, 1143 als monte Iublors und 1239 als Jublors; der frühere deutsche Name Gibel ist heute nicht mehr gebräuchlich. Der Grat ist ein Relikt eines Schwemmfächers aus dem Miozän, der sich vor rund 20 Millionen Jahren aus Erosionsmaterial der aufsteigenden Alpen bildete und zu Nagelfluh verkittete. Per 1. Januar 2016 schlossen sich die Gemeinden Corpataux-Magnedens, Farvagny, Rossens (FR), Le Glèbe und Vuisternens-en-Ogoz unter dem Namen Gibloux zusammen.
Der Name Gibloux geht auf eine Erwähnung von 1141 als monte Iubleur zurück, später monte Iublors (1143) und Jublors (1239); der alte deutsche Name Gibel ist nicht mehr gebräuchlich. Seit 1987 findet jeden Sommer in Vuisternens-en-Ogoz am Fuss des Nordgrats das Festival du Gibloux statt.
Der Berg bietet Zugang zu einer öffentlichen Aussichtsplattform bei dem Gibloux-Funkturm, von der aus sich Blicke über den Greyerzersee und die umliegenden Alpengipfel eröffnen. Die Wanderwege sind in der Regel während der wärmeren Monate am besten zugänglich und erfordern unterschiedliche Fitnessniveaus.
Der Berg ist der höchste Punkt im Bezirk Glâne und der dritthöchste im Bezirk Saane, mit einer Schartenhöhe von 374 Metern.
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