Grammont, Berggipfel im Wallis, Schweiz.
Le Grammont ist ein Berggipfel in Wallis mit einer Höhe von 2172 Metern über dem Genfersee. Der Berg besteht aus Sedimentgestein und bietet Ausblicke auf das Rhonetal und das Mont-Blanc-Massiv.
Der Berg war Schauplatz eines bedeutenden Ereignisses im Jahr 563, als ein römischer Stützpunkt in der Nähe der Rhône-Mündung ins Genfersee von einem Erdrutsch betroffen war. Diese Katastrophe wirkte sich auf die Siedlungsmuster der umliegenden Gebiete aus.
Die Bergwege kreuzen sich mit traditionellen Schweizer Alpenrouten und verbinden lokale Gemeinden durch ein Netz markierter Wanderwege.
Die Wanderung zum Gipfel dauert etwa drei Stunden auf einem gut markierten Weg von etwa 14 Kilometern Länge. Parkmöglichkeiten finden sich in Le Flon bei Miex am Ausgangspunkt der Route.
Während des Zweiten Weltkriegs stürzte ein britischer Lancaster-Bomber auf dem Berg ab, als die Schweizer Luftabwehr das Flugzeug über dem neutralen Territorium beschoss. Das Wrack ist Zeugnis dieser außergewöhnlichen Ereignis aus der Kriegszeit.
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