Verbier, Alpine Skistation in Wallis, Schweiz.
Verbier ist ein Bergdorf und Wintersportgebiet auf 1490 Metern Höhe im Val de Bagnes, das als Hauptzugang zum Verbundnetz 4 Vallées mit mehr als 400 Kilometer Pisten dient. Die Häuser und Hotels verteilen sich über mehrere terrassenförmig angelegte Hänge oberhalb der Talsohle, während Sessellifte und Gondeln die Skigebiete miteinander verbinden.
Das Dorf war bis in die 1940er Jahre ein Bauerndorf mit Alpwirtschaft und nur wenigen ganzjährig bewohnten Häusern. Der Ausbau begann 1950 mit der Eröffnung des ersten Schlepplifts, gefolgt von der Seilbahn Médran im Jahr 1951, die den Zugang zu höheren Lagen ermöglichte.
Mehr als hundert Bars und Restaurants säumen die Straßen des Dorfkerns und ziehen am Abend Skifahrer aus ganz Europa an. Die französisch geprägte Walliser Küche dominiert die Speisekarten, oft mit lokalen Produkten wie Raclette und luftgetrocknetem Fleisch.
Der nächste internationale Flughafen liegt in Genf etwa 160 Kilometer entfernt, von wo aus Züge nach Le Châble im Tal fahren und eine Gondel die Fahrgäste hinauf zum Dorf bringt. Die Skisaison dauert normalerweise von Dezember bis April, während im Sommer Wanderwege und Mountainbike-Strecken genutzt werden können.
Im Februar findet jedes Jahr ein Wettbewerb für Freeskiing statt, bei dem Fahrer die steilen Nordflanken des Bec des Rosses hinabfahren, die Neigungen von bis zu 55 Grad aufweisen. Zuschauer verfolgen die Abfahrten von eigenen Aussichtspunkten aus, die mit Sesselliften erreichbar sind.
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