Dominikanerinnenkloster Töss, Schweiz, Dominikanerkloster in Töss, Winterthur, Schweiz.
Das Töss-Kloster ist ein mittelalterliches Steingebäude bei dem Fluss Töss, das traditionelle religiöse Architektur mit Innenhof und umgebenden Gängen zeigt. Das Bauwerk prägt mit seiner massiven Struktur und den Kreuzgängen das Erscheinungsbild dieses Ortes.
Das Kloster wurde 1201 gegründet und wechselte 1245 von einer Augustiner- zu einer Dominikanergemeinschaft, was eine bedeutende Umgestaltung seiner religiösen Ausrichtung darstellte. Diese Veränderung unter päpstlicher Autorität prägte seine nachfolgende Entwicklung.
Das Kloster wird von Dominikanerinnen bewohnt, deren tägliches Leben und Gebete den Ort prägen. Die religiöse Gemeinschaft bewahrt hier eine lange Tradition der Kontemplation und des Glaubens.
Das Kloster kann zu regulären Zeiten besucht werden und ist durch den Haupteingang auf der Nordseite zugänglich. Besucher sollten sich auf einen Ort voorbereiten, der aktiv als religiöse Gemeinschaft genutzt wird und entsprechende Rücksichtnahme erfordert.
Das Kloster beherbergt das Manuskript 'Leben der Nonnen von Töss', das die Erfahrungen von 39 Ordensfrau dokumentiert. Diese Aufzeichnungen der Priorin Elsbeth Stagel bieten einen seltenen Einblick in das geistliche Leben von Frauen im Mittelalter.
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