Schloss Wädenswil, Regionales Kulturerbe-Schloss in Wädenswil, Schweiz.
Schloss Wädenswil ist ein Steinschloss, das auf einem Hügel über dem Zürichsee thront und klassisch designed wirkt mit ausbalancierten Flügeln und großen Fenstern. Heute wird das Gebäude als Forschungsstation genutzt, wo Wissenschaftler Obst-, Reben- und Gartenbau untersuchen.
Die Zürcher Behörden errichteten das Schloss zwischen 1550 und 1555, nachdem sie 1549 das Wädenswil-Anwesen von den Rittern des Johanniterordens erworben hatten. Der Ort spielte in der frühen Neuzeit eine Rolle bei Reformationsbewegungen in der Schweiz.
Die Weinkultur der Region hat diese Stätte seit Jahrhunderten geprägt, und die Rebsorten, die hier untersucht werden, sind noch heute in Schweizer Kellern zu finden. Die Arbeit der Forscher hat die Art bestimmt, wie Winzer in der ganzen Schweiz ihre Trauben auswählen und anbauen.
Das Schloss beherbergt eine aktive Forschungsstation und ist nicht als reguläre Touristenattraktion für freien Besuch konzipiert. Besucher können das Gelände von außen erkunden und die historische Architektur vom See oder von den umgebenden Wegen aus bewundern.
Hermann Müller-Thurgau, der erste Direktor der Station, kreierte hier eine Traubensorte, die Schweizer Weinberge bis heute prägt. Die nach ihm benannte Sorte entstand aus einer Kreuzung und wird noch immer in Weingütern auf der ganzen Welt angebaut.
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