Hotel Waldhaus Vulpera, Hotel in der Schweiz
Das Hotel Waldhaus Vulpera ist ein Großgebäude aus dem späten 19. Jahrhundert im Neorenaissance-Stil mit aufwendigen Sgraffito-Verzierungen an den Fassaden. Es öffnete 1897 seine Türen und bot Platz für etwa 270 Gäste, was es zum größten Hotel der Region machte.
Das Hotel wurde 1897 erbaut und zog viele wohlhabende Gäste aus ganz Europa an, die von den lokalen Thermalquellen und der Bergluft profitierten. 1989 zerstörte ein Feuer das Gebäude vollständig und markierte das Ende einer Ära in der Geschichte von Vulpera.
Der Name Waldhaus bedeutet Waldhaus und bezieht sich auf die Lage des Gebäudes in einer bewaldeten Bergumgebung. Der Ort war lange Zeit ein Treffpunkt für Künstler und Schriftsteller, die sich von der Natur inspirieren ließen und die Gesellschaft anderer Gäste genossen.
Das Museum und das Gartencafé neben den Hotelruinen sind am besten mit dem Bus von Scuol-Tarasp oder mit dem Auto über die Straße H27 erreichbar. Für Autofahrer stehen kostenpflichtige Parkplätze in der Nähe zur Verfügung.
Friedrich Dürrenmatt, ein berühmter Schweizer Schriftsteller, besuchte das Hotel mehrmals und fand dort Inspiration für seinen letzten Roman Durcheinandertal, dessen Geschichte von einem brennenden Hotel erzählt, ähnlich dem Feuer von 1989. Diese literarische Verbindung macht das Waldhaus zu einem Ort von unerwarteter künstlerischer Bedeutung.
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