Höllgrotten, Schauhöhle in Menzingen, Schweiz.
Die Höllgrotten bestehen aus mehreren Kalksteinkammern, die durch enge Gänge verbunden sind und Stalaktiten, Stalagmiten sowie kleine unterirdische Seen enthalten. Das Höhlensystem erstreckt sich über verschiedene Ebenen mit unterschiedlichen Charakteren.
Die Höhle wurde durch Tuffabbau schrittweise entdeckt, wobei der Dom 1863 und das Zauberschloß 1902 freigelegt wurden. Diese Funde prägen bis heute die Identität des Höhlensystems.
Der Ort wird von der Figur Tüüfeli geprägt, die Besucher durch die unterirdischen Gänge begleitet und dabei Wissenswertes über die Höhlenbildungen vermittelt.
Die Grotte ist in der Regel von April bis Oktober für Besucher zugänglich, mit Führungen täglich verfügbar. Festes Schuhwerk ist erforderlich, da die Wege feucht sind und die Gänge teilweise eng und niedrig ausfallen.
Das Höhlensystem enthält sowohl Tuff- als auch Travertinablagerungen, die unterschiedliche mineralische Strukturen mit eigenständigen visuellen Merkmalen schaffen. Diese Doppelnatur macht die Grotte geologisch besonders vielfältig.
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