Lassalle-Haus, Bildungszentrum in Menzingen, Schweiz.
Das Lassalle-Haus ist ein Bildungs- und Begegnungszentrum im ländlichen Menzingen im Kanton Zug, betrieben von den Jesuiten. Es bietet Tagungsräume, Übernachtungsmöglichkeiten und Verpflegung für Kurse, Retreats und Seminare auf einem weitläufigen Gelände am Waldrand.
Die Jesuiten gründeten das Zentrum in den 1950er Jahren, kurz nach dem Ende des fast hundertjährigen Jesuitenverbots in der Schweiz. Seither wurde das Gebäude mehrfach erweitert und modernisiert, um den wachsenden Bedarf an Bildungs- und Rückzugsangeboten zu decken.
Das Lassalle-Haus trägt seinen Namen vom Jesuiten Eduard Lassalle, einem Pionier des christlich-buddhistischen Dialogs, der hier lehrte und lebte. Sein Erbe prägt heute noch die Ausrichtung des Hauses, das Zen-Meditation und spirituelle Praxis mit christlichem Denken verbindet.
Das Lassalle-Haus liegt auf dem Land, daher ist eine Anreise mit dem Auto oder Carpool am einfachsten, obwohl es auch eine Busverbindung von Zug gibt. Da Zimmer und Programmplätze begrenzt sind, empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung.
Der Architekt André Studer entwarf das Gebäude nach den Prinzipien der harmonikalen Architektur, bei der die Raumproportionen musikalischen Intervallen entsprechen. Wer genau hinschaut, erkennt in der Geometrie der Räume eine verborgene Verbindung zwischen Zahlen und Klang.
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