Schloss Köniz, Mittelalterliches Architekturensemble in Köniz, Schweiz.
Dieses ehemalige Kommandanturgebäude ist ein Ensemble aus Schloss, Kirche und Nebengebäuden, die um einen Innenhof gruppiert sind. Die Strukturen stammen aus verschiedenen Epochen und zeigen eine Mischung aus romanischen Elementen und späteren Anpassungen.
Die Teutonen erhielten diese Liegenschaft 1226 von König Heinrich und Kaiser Friedrich II., was einen jahrzehntelangen Rechtsstreit um den Besitz auslöste. Die Gebäude wurden danach über Jahrhunderte hinweg angepasst und erweitert.
Die Gebäude tragen Namen, die ihre ehemalige Funktion widerspiegeln: der Kornhaus war ein Speicherhaus für Getreide, während das Haberhaus Hafer lagerte. Diese Namen erzählen von der Wirtschaft eines großen Anwesens, das sich selbst versorgen musste.
Das Anwesen liegt an der Muhlernstrasse im Zentrum von Köniz und ist leicht zugänglich. Die Gruppe von Gebäuden ist klar zu sehen und kann man von außen betrachten, während man durch die Gegend spaziert.
Archäologische Ausgrabungen haben Überreste einer frühmittelalterlichen Kirche unter der heutigen Struktur gefunden, die auf religiöse Aktivitäten vor der Kommandatur hinweisen. Diese Entdeckung zeigt, dass dieser Ort lange vor der offiziellen Gründung heilig war.
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