Schloss Köniz, Mittelalterliches Architekturensemble in Köniz, Schweiz.
Das Schloss Köniz ist eine ehemalige Kommendeanlage aus Schloss, Kirche und Nebengebäuden, die um einen Hof gruppiert sind. Die ältesten Teile, darunter Abschnitte des Kirchenschiffs, stammen aus dem 11. Jahrhundert und sind romanisch; das Hauptgebäude wurde 1610 im nachgotischen Stil umgebaut, und 1664 wurde ein Westflügel angefügt.
Die Teutonen erhielten diese Liegenschaft 1226 von König Heinrich und Kaiser Friedrich II., was einen jahrzehntelangen Rechtsstreit um den Besitz auslöste. Die Gebäude wurden danach über Jahrhunderte hinweg angepasst und erweitert.
Die ehemalige Komtureikirche dient heute der reformierten Kirchgemeinde Köniz als Pfarrkirche. In den Schlossgebäuden befinden sich ein Restaurant, eine Musikschule, das Berner Schulmuseum und der Kulturhof, ein Künstler- und Galerieraum, der nach dem Kauf durch die Gemeinde 1994 entstand.
Die Anlage gruppiert sich um einen Innenhof im Zentrum von Köniz, mit der Kirche, dem als Pfarrhaus genutzten Westtrakt und den übrigen Gebäuden. In den Schlossbauten befinden sich heute ein Restaurant, eine Musikschule, das Berner Schulmuseum und der Kulturhof, sodass einzelne Teile zu Öffnungszeiten betreten werden.
Der Westtrakt des Schlosses dient seit 1825 als Pfarrhaus der ehemaligen Klosterkirche, der übrige Bau ist seit 2000 Kirchgemeindezentrum. Zuvor, von 1890 bis 1919, beherbergte die Anlage eine Blindenanstalt.
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