Haus Haltli, Kulturdenkmal in Mollis, Schweiz
Das Haus Haltli in Mollis ist ein spätbarockes Landgut, das der Kaufmann Conrad Schindler 1782–1784 nach eigenen Plänen errichten liess. Der dreistöckige Bau mit mächtigem Walmdach thront über dem Tal; die talseitige Fassade wird durch korinthische und ionische Sandsteinpilaster in drei Achsen gegliedert, mit prunkvollem Portal und Dreiecksgiebel mit dem Wappen der Familie Schindler. Bergseitig bilden Nebengebäude einen Hof mit Brunnen.
Der Kaufmann und Grundbesitzer Conrad Schindler (1757–1841) liess das Haus 1782–1784 nach eigenen Plänen errichten. Neben dem Freulerpalast in Näfels gilt es als wichtigster Profanbau des Kantons Glarus.
Das Haus trägt den Namen des Landguts Haltli, und sein Bau 1782–1784 durch den Kaufmann Conrad Schindler ist am Gebäude ablesbar: Der Dreiecksgiebel über der Mittelachse zeigt das Wappen der Familie Schindler. Im Inneren bewahrt der Salon im ersten Stock Blumentapeten der Pariser Manufaktur Réveillon und Rokoko-Stuckaturen der vier Jahreszeiten; ein Fayence-Turmofen stellt den Winter dar.
Das Haus liegt in Mollis und kann von außen betrachtet werden, wobei man seine Architektur von der Straße aus sehen kann. Besucher sollten beachten, dass dies ein privates Wohngebäude ist und der Respekt vor dem Eigentum wichtig ist.
Der Salon im ersten Stock bewahrt Blumentapeten der Pariser Manufaktur Réveillon und Rokoko-Stuckaturen mit Allegorien der vier Jahreszeiten; ein Fayence-Turmofen stellt den Winter dar. Im dritten Stock setzen im grössten Raum des Landguts zwei schwarze Marmor-Eckkamine Akzente zum hellen Stuck.
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