Glarus, Verwaltungskanton in der Ostschweiz
Glarus ist ein Kanton im Osten der Schweiz, der sich entlang des Linththals erstreckt und von Bergen gesäumt wird. Die Gipfel erheben sich im nördlichen Bereich bis zu 3614 Meter Höhe am Tödi, während tiefere Täler und Weiden die südlichen Flanken durchziehen.
Das Gebiet schloss sich 1352 der Alten Eidgenossenschaft an und zählte zu den acht Gründungsmitgliedern während des Mittelalters. Nach einem Brand im Jahr 1861 entstand die Hauptstadt neu mit einem geplanten Straßenraster.
Die Hauptstadt und der umliegende Kanton verwenden heute ein offenes Wahlverfahren, bei dem Einwohner unter freiem Himmel über kantonale Fragen abstimmen. Diese öffentliche Versammlung zieht Teilnehmer an, die gemeinsam Entscheidungen treffen und dabei eine Form direkter Selbstverwaltung praktizieren.
Wohnungen und Grundstücke kosten hier weniger als in benachbarten Gebieten, während Verbindungen nach Zürich innerhalb einer Stunde erreichbar bleiben. Wanderwege führen von Talsohlen bis zu höheren Kämmen und eignen sich für verschiedene Schwierigkeitsgrade.
Nach dem großen Brand von 1861 entstand die Hauptstadt mit einem vollständig gerasterten Straßennetz neu, das bis heute die gesamte Struktur prägt. Die gleichmäßigen Blöcke ermöglichen Besuchern eine klare Orientierung durch die wiederaufgebaute Ortschaft.
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