Bifertenstock, Berggipfel an der Grenze zwischen Glarus und Graubünden, Schweiz.
Der Bifertenstock ist ein Alpengipfel in den Glarner Alpen und erhebt sich auf 3.419 Meter Höhe mit steilen Felswänden im nördlichen Bereich. Mehrere Kletterrouten durchziehen diese exponierten Flanken und bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade für erfahrene Bergsteiger.
Der Bifertenstock wurde am 7. September 1863 erstmals bestiegen, und zwar vom Journalisten und Mitbegründer des Schweizer Alpen-Clubs Abraham Roth, von Georg Sand und dem Fabrikanten Johann August Raillard-Stähelin, begleitet vom Bergführer Heinrich Elmer und den Trägern Christian Vordermann und Jakob Stüssi. Ihre Route von Osten ist heute der Normalweg, mit «wenig schwierig» bewertet und fünf Stunden ab der Bifertenhütte.
Der Gipfel trägt zwei Namen: Bifertenstock auf Deutsch und Piz Durschin auf Rätoromanisch, was die sprachliche Vielfalt der Schweizer Alpenregion widerspiegelt. Diese Doppelbezeichnung zeigt, wie verschiedene Kulturen diesen Ort historisch geprägt haben.
Die Anfahrt startet an der Bifertenhütte in 2.482 Meter Höhe, die über einen markierten Wanderweg vom Parkplatz am Alp Quader erreichbar ist. Die Route erfordert gute Ausrüstung und Erfahrung mit Fels- und Eisgelände.
Im Juni 2022 aktivierte ein Funkamateur diesen Gipfel erstmals für Amateurfunk-Kommunikation und führte dabei 43 Funkverbindungen durch. Dies zeigt, wie dieser abgelegene Berg heute noch neue Nutzer anzieht.
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