Grünhornhütte, Berghütte und Kulturgut in Glarus Süd, Schweiz
Die Grünhornhütte ist eine Bergunterkunft in den Glarner Alpen auf etwa 2450 Metern Höhe in der Schweiz. Von diesem Standort blicken Besucher auf umliegende Bergspitzen und Täler in einer hochalpinen Landschaft.
Die Hütte wurde 1863 gegründet und war das erste Bergschutzhaus, das der Schweizer Alpenclub in der Schweiz erbaute. Damit markiert sie den Beginn der organisierten Alpenvermittlung in diesem Land.
Die Hütte zeigt traditionelle Bauweisen aus den Schweizer Alpen und wurde als regionales Kulturgut anerkannt. Besucher sehen noch heute die handwerklichen Details und den schlichten Aufbau, der für frühe Bergunterkunfte typisch ist.
Das Gebäude ist heute kein aktives Unterkunftshaus mehr, bietet aber Besuchern Einblick in die Struktur und Geschichte eines frühen Alpenschutzes. Die Anreise erfolgt über Wanderwege, die körperliche Ausdauer und bergwanderische Erfahrung erfordern.
Das Schutzhaus hat 2011 seinen Betrieb als Unterkunft eingestellt und funktioniert heute als Lehrmuseum zur frühen Alpenerschließung. Sein Standort liegt innerhalb eines Weltnaturerbes, das zeigt, wie Frühtouristen diese wertvollen Gebiete prägten.
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