Hardturmviadukt, Eisenbahnbrücke in Zürich, Schweiz
Der Hardturmviadukt ist eine Eisenbahnbrücke in Zürich mit einer Länge von etwa 1.100 Metern und überquert Eisenbahngleise, Industrie, Straßen und den Fluss Limmat. Die Konstruktion besteht aus Stahlbeton und hat eine Y-förmige Anordnung mit einzelnen und doppelgleisigen Abschnitten.
Der Viadukt wurde 1969 als damals längste Eisenbahnbrücke der Schweiz eröffnet und war weltweit das erste Bauwerk dieser Art mit Betongelenken. Die Brücke verlor ihren Längentitel 2015, blieb aber ein bedeutendes Zeugnis der Nachkriegsinfrastruktur.
Die Brücke ist ein Wahrzeichen der Zürcher Industrie und prägt das Bild des Hardturmareals seit Jahrzehnten. Sie verbindet Stadtteile, die sonst nur schwer zu durchqueren sind, und ermöglicht täglich den Verkehr von Tausenden von Reisenden.
Die Brücke ist von mehreren Zugstationen zugänglich und liegt in einem gut erschlossenen Industriegebiet. Besucher können die Struktur vom Boden aus sehen oder von verschiedenen Aussichtspunkten in der Nähe betrachten.
Seit 2005 wird die Brücke nächtlich beleuchtet und ist Teil eines städtischen Beleuchtungsprojekts. Dieses Lichtsystem verwandelt die Betonstruktur nach Einbruch der Dunkelheit und macht sie zu einem visuellen Merkmal der Nachtlandschaft.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.