Burg Baldern, Mittelalterliche Burgruine in Stallikon, Schweiz.
Baldern ist eine Burgruine auf dem Albis-Rücken auf 810 Metern Höhe, umgeben von dichtem Waldbestand. Der Ort zeigt sich als Erdwallanlage ohne sichtbare oberirdische Strukturen.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1124 als Stallinchoven, damals in Besitz der Grafen von Lenzburg. Die Befestigung war Teil der mittelalterlichen Kontrollstrukturen in diesem Berggebiet.
Der Ort trägt den Namen Baldern, der auf die mittelalterliche Funktion als Befestigung hinweist. Heute sieht man hier nur Erdwälle im Wald, die zeigen, wie Menschen diesen Bergrücken einmal nutzt haben.
Das Gelande ist uber einen Wanderpfad von Uetliberg nach Felsenegg erreichbar, etwa 500 Meter nördlich der Talstation Adliswil-Felsenegg. Der Wald bietet natürlichen Schutz, aber festes Schuhwerk und gutes Licht sind für das Erkunden der Erdwälle notwendig.
Obwohl die Anlage unter Denkmalschutz steht, wird sie von wenigen Wanderern bemerkt, da die Erdwälle leicht übersehen werden können. Der Ort offenbart sich erst beim näheren Hinschauen und lädt dazu ein, die subtilen Zeichen mittelalterlicher Präsenz zu erkennen.
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