Johanneskirche, Moderne Kirche im Kannenfeld-Quartier, Basel, Schweiz.
Die Johanneskirche ist ein Kirchengebäude mit moderner Architektur im Stadtteil Kannenfeld in Basel. Das Bauwerk prägt sich durch seine rechteckige Form, das flache Dach, Betonelemente, sichtbare Stahlträger und Glasbausteine aus, die das architektonische Gesamtbild bestimmen.
Karl Egender und Ernst Friedrich Burckhardt gewannen einen Architekturdenkmalwettbewerb und errichteten das Gebäude 1936. Damit wurde ein bedeutendes Beispiel für die Architektursprache der Moderne in der Stadt geschaffen.
Der Innenraum zeigt die Architektursprache der 1930er Jahre durch die Anordnung der Orgelpfeifen, die nach vorne gerichtete Orgel und die charakteristischen schwarzen Klappstühle. Diese Gestaltungsweise prägt das Erscheinungsbild des Kirchenraumes bis heute und macht die Zeit seiner Entstehung unmittelbar erlebbar.
Das Gebäude beherbergt Gemeinderäume, die parallel zu regulären Gottesdiensten während der Woche verschiedene Aktivitäten ermöglichen. Besucher können die Kirche während ihrer Öffnungszeiten besichtigen und die vielfältige Nutzung des Ortes kennenlernen.
Der Glockenturm bietet Ausblicke von drei Seiten und beherbergt fünf Glocken der Gießerei H. Rüetschi. Die größte dieser Glocken wurde mit großer handwerklicher Präzision gegossen und prägt den Klang des Viertels.
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