Johanneskirche, Moderne Kirche im Kannenfeld-Quartier, Basel, Schweiz.
Die Johanneskirche ist ein Kirchengebäude mit moderner Architektur im Stadtteil Kannenfeld in Basel. Das Bauwerk prägt sich durch seine rechteckige Form, das flache Dach, Betonelemente, sichtbare Stahlträger und Glasbausteine aus, die das architektonische Gesamtbild bestimmen.
Karl Egender und Ernst Friedrich Burckhardt gewannen einen Wettbewerb und errichteten die Kirche 1936 samt Gemeindetrakt und Pfarrhaus. 1996 wurde das Gotteshaus unter Denkmalschutz gestellt.
Der Innenraum zeigt die Architektursprache der 1930er Jahre durch die Anordnung der Orgelpfeifen, die nach vorne gerichtete Orgel und die charakteristischen schwarzen Klappstühle. Diese Gestaltungsweise prägt das Erscheinungsbild des Kirchenraumes bis heute und macht die Zeit seiner Entstehung unmittelbar erlebbar.
Das Gebäude beherbergt Gemeinderäume, die parallel zu regulären Gottesdiensten während der Woche verschiedene Aktivitäten ermöglichen. Besucher können die Kirche während ihrer Öffnungszeiten besichtigen und die vielfältige Nutzung des Ortes kennenlernen.
Die Orgel steht hinter dem Altar und nicht auf einer Empore im hinteren Kirchenraum. Sichtbar ist nur der asymmetrische Prospekt, dessen Pfeifen in drei Teilen von links unten nach rechts oben ansteigen; der Rest ist hinter der durchbrochenen gitterartigen Altarrückwand angeordnet. Orgelbau Kuhn errichtete das Instrument 1935 mit 36 Registern auf zwei Manualen und Pedal, 2024 revidierte es Orgelbau Klahre.
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