Holsteinerhof, Barockpalast in Basel, Schweiz
Das Holsteinerhof ist ein barockes Palais mit zwei Geschossen, Mansardendach und sieben Fensterachsen an der Fassade. Die symmetrische Steinfront wird durch dekorative Giebelhäuser ergänzt und das Gebäude steht heute unter Denkmalschutz.
Das Palais wurde 1696 für eine Herzogin aus Schleswig-Holstein erbaut und bot während kriegerischer Auseinandersetzungen in der Region Zuflucht. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurde es ein bedeutender Ort für Diplomaten und Gelehrte.
Das Gebäude war im 18. Jahrhundert ein Ort, an dem sich Gelehrte und Diplomaten trafen und austauschten. Diese Zusammenkünfte prägten das intellektuelle Leben der Stadt nachhaltig.
Das Gebäude ist heute Sitz der Verwaltung des Universitätsspitals Basel und kann von außen besichtigt werden. Die historische Fassade lässt sich vom öffentlichen Raum aus gut betrachten und das Gelände liegt zentral in der Altstadt.
Im Garten dieses Palais fanden 1795 Verhandlungen statt, die zum Friedensvertrag zwischen Frankreich, Preußen und Spanien führten. Dieser Vertrag war ein wichtiger Wendepunkt in der europäischen Geschichte jener Zeit.
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