Wildt’sches Haus, Residenzpalast am Petersplatz, Schweiz.
Das Wildt'sche Haus ist ein Wohnpalais am Petersplatz mit vier großen Salons auf zwei Geschossen, ausgestattet mit bemalter Leinwandtapete, vergoldeten Gemälden und feinen Stukkaturen überall im Inneren. Die Raumaufteilung und Dekoration folgen den Konventionen der gehobenen Architektur jener Epoche.
Das Gebäude entstand zwischen 1762 und 1764 durch Architekt Johann Jacob Fechter für den Seidenband-Fabrikanten Jeremias Wildt-Socin. Die Errichtung spiegelt den Wohlstand von Basels Textilindustrie in jener Zeit.
Das Gebäude zeigt Kunstwerke von bekannten Handwerkern, darunter Spiegel und Kaminverkleidungen des Berner Bildhauers Johann Friedrich Funk aus dem 18. Jahrhundert. Diese Arbeiten prägen bis heute die elegante Ausstattung der Räume.
Die Stiftung Wildt'sche Haus verwaltet das Gebäude am Petersplatz 13 und nutzt es für Veranstaltungen. Der Zugang hängt von den geplanten Aktivitäten ab, weshalb es sinnvoll ist, vorher Informationen zur Verfügbarkeit einzuholen.
Im Gebäude befinden sich bemalte Kachel-Öfen der Keramikfabrik Frisching aus Bern, hergestellt in den Jahren 1776 und 1777 und in ihrem ursprünglichen Zustand bewahrt. Diese Öfen gehören zu den wertvollsten erhaltenen Beispielen dieser Handwerkstechnik.
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