Tête de Ran, Berggipfel in Neuchâtel, Schweiz.
Die Tête de Ran ist ein 1422 m ü. M. hoher Berggipfel des Schweizer Jura im Kanton Neuenburg, auf dem Gemeindegebiet von Val-de-Ruz, rund 9 km nordwestlich der Stadt Neuenburg. Ihr Kalksteinkamm, Teil der Kette vom Mont Racine bis zum Chasseral, fällt nach Norden steil ab und trägt ausgedehnte Jurahochweiden mit einzeln stehenden Fichten. Rund 100 m unterhalb des Gipfels steht das Hotel Tête de Ran, das von der Vue des Alpes über eine Strasse erreichbar ist.
Der Name Ran stammt aus dem Patois und bezeichnet einen Abhang oder Rain. Der Gipfel liegt auf dem Gemeindegebiet von Val-de-Ruz, bis 2012 Les Hauts-Geneveys, rund 9 km nordwestlich von Neuenburg. Später wurden am Südost- und am Nordwesthang Skilifte errichtet; auf den Höhen ist ein Windkraftwerk geplant.
Der Berg ist ein bekanntes Ziel für lokale Wanderer und Skifahrer, die die Nähe zur Stadt Neuchâtel schätzen. Familien nutzen diese Gegend regelmäßig für Tagesausflüge in die Natur.
Eine geteerte Straße führt bis auf 1.329 Meter Höhe, wo Parkplätze für Besucher zur Verfügung stehen. Im Winter können Skier und Langläufer die Hänge nutzen, im Sommer lohnt sich die Wanderung zur Spitze.
Der Gipfel liegt auf der Südflanke einer Antiklinale, nicht auf deren Kamm: Die Kammlinie ist von mehreren Querverwerfungen durchzogen, und wenige hundert Meter westlich des Gipfels treten die älteren Schichten des mittleren Jura zutage, die den Kern der Falte bilden. Die Ostseite besteht aus Kalkstein der Reuchenette-Formation aus dem Kimmeridgium, die Westseite aus Kalken des «Séquanien».
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