Mont Racine, Kalksteingipfel in Neuchâtel, Schweiz
Der Mont Racine ist ein Gipfel des Schweizer Jura im Kanton Neuenburg und erreicht 1439 Meter. Sein Kamm, Teil einer Antiklinale aus kompetentem Kalkstein des jüngeren Jura, fällt steil nach Westen ab; etwa 500 Meter entfernt verläuft der bewaldete Westschenkel der Côtes de Marmoud, dazwischen liegen die Weiden der Grande Racine. Auf dem Kamm liegen ausgedehnte Jurahochweiden mit mächtigen, einzeln oder in Gruppen stehenden Fichten; steilere Hänge sind bewaldet.
1963 kaufte die Schweizer Armee ein großes Gebiet um Pradières nordöstlich des Gipfels und richtete dort einen Schießplatz ein. Im März 1966 nahmen die Stimmberechtigten des Kantons Neuenburg eine Initiative zum Schutz der Jurakreten an, worauf das Militär an Wochenenden und in den Sommerferien keine Schießübungen mehr durchführen durfte. Die am 25. September 1966 gegründeten Freunde des Mont-Racine wehrten sich gegen eine Erweiterung des Waffenplatzes und später gegen Windräder auf den Kreten.
Die Trockenmauer bei der Loge des Pradières entstand 2012 durch die Amis du Mont-Racine zusammen mit Asylsuchenden der Grandes-Pradières. Der am 25. September 1966 gegründete Verein übernahm 2008 die Hütte vom Schweizer Alpen-Club. Der Kamm über dem Gipfel ist offene Weide mit einzeln stehenden Fichten.
Der Gipfel liegt auf dem Kamm über dem Val-de-Ruz, rund 9 km westnordwestlich von Neuenburg, und ist zu Fuss in etwa 8 km erreichbar. Auf dem Gipfel steht eine Refuge-Auberge. Der Kamm ist offene Weide mit einzelnen Fichten; nehmen Sie wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk mit.
Die Trockenmauer bei der Loge des Pradières entstand 2012 in Zusammenarbeit der Amis du Mont-Racine mit Asylsuchenden aus Les Grandes-Pradières. Der am 25. September 1966 gegründete Verein wacht bis heute über den Kamm.
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