Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg, Kantons- und Hochschulbibliothek in Freiburg (Schweiz)
Die Freiburger Kantons- und Universitätsbibliothek ist ein wissenschaftliches Institut mit etwa 75.000 Buechern und umfangreichen audiovisuellen Materialien. Im Hauptgebäude an der Rue Joseph-Piller stehen 220 Arbeitsplaetze zur Verfuegung, während Sondersammlungen im Stadtteil Beauregard untergebracht sind.
Das Institut wurde 1848 als Kantonsbibliothek gegruendet und erhielt 1909 seinen heutigen Namen als Kantons- und Universitätsbibliothek. Der Bestand wurde durch Schenkungen von Klöstern wie den Zisterziensern in Hauterive und mehreren anderen religiösen Gemeinschaften sowie durch lokale Familien aufgebaut.
Die Bibliothek sammelt seit ihrer Gründung Publikationen aus dem Kanton Freiburg und bewahrt damit das gedruckte Gedächtnis der Region. Die umfangreiche Sammlung religiöser Werke von Zisterziensern, Augustinern und anderen Orden zeigt, wie sehr der Kanton von kirchlichem Leben und Denken geprägt wurde.
Die Bibliothek öffnet an Wochentagen von früh morgens bis spät abends und am Samstag mit kuerzeren Oeffnungszeiten, bleibt aber sonntags geschlossen. Der Besuch ist kostenlos für alle und wird durch personalisierte Führungen in verschiedenen Modalen wie Orientierungstouren, Katalogeinfuehrungen oder Besuche in Sondersammlungen ergaenzt.
Die Sammlung enthaelt 556 Inkunabeln, Bucher aus den fruehesten Tagen des Drucks vor 1501, die zeigen, wie schnell sich das gedruckte Wort nach der Erfindung des Buchdrucks verbreitete. Zusaetzlich wurden 46 dieser seltenen Titel digitalisiert und sind Teil des e-rara-Projekts, das sie weltweit online verfuegbar macht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.