Lorraineviadukt, Eisenbahnbrücke in Engeried, Schweiz
Der Lorraine-Eisenbahnviadukt ist eine Betonkonstruktion, die sich über etwa 1.100 Meter über das Aaretal erstreckt und vier parallele Gleise trägt. Die Struktur besteht aus Bögen, die sich wiederholen und eine stabile Überquerung des Flusses ermöglichen.
Der Viadukt wurde 1941 fertiggestellt und sollte eine ältere Brücke ersetzen, um stärkere Eisenbahnverkehr in der Region zu ermöglichen. Das Projekt war teil eines grösseren Ausbaus der Eisenbahnstrecke Olten-Bern in dieser Zeit.
Die Brücke trägt die Bezeichnung Lorraine nach dem französischen Gebiet und steht heute im Kulturgüterschutz des Kantons Bern. Sie zeugt von der Verbindung zwischen der Schweiz und ihren westlichen Nachbarn in der Eisenbahnarchitektur.
Das beste Aussicht auf den Viadukt hat man von den Wegen entlang des Aareufers oder von der Eisenbahnstrecke aus, wenn man mit dem Zug über die Brücke fährt. Der Standort liegt nördlich des Berner Hauptbahnhofs und ist über mehrere Zuglinien erreichbar.
Bei seiner Eröffnung 1941 war der Viadukt der längste seiner Art in Europa und zeigte die Innovationskraft der Schweizer Eisenbahningenieurkunst. Dieses Rekordmerkmal ist heute weniger bekannt, obwohl es die technologischen Ambitionen dieser Zeit widerspiegelt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.