Reformierte Kirche, Kirchengebäude in Herisau im Kanton Appenzell Ausserrhoden, Schweiz
Die Reformierte Kirche Herisau ist ein Sakralbau in der Schweiz, dessen Ursprünge bis ins frühe Mittelalter zurückreichen. Das Gebäude zeigt eine Mischung aus verschiedenen Baustilen: spätgotische Elemente aus dem 16. Jahrhundert, ein charakteristisches achteckiges Turmgeschoss aus dem 18. Jahrhundert, Rokokodekorationen und neugotische Restaurierungen des frühen 20. Jahrhunderts mit Stuckarbeiten, Holzgalerien und einer modernen Orgel von 1961.
Eine Kirche an diesem Ort wurde erstmals 907 erwähnt und war dem Heiligen Heiland geweiht. Herisau war die letzte Pfarrgemeinde der Region, die 1529 zur Reformation überging; nach einem Brand 1559 wurde die Kirche 1606 wieder aufgebaut.
Die Kirche trägt den Namen Reformierte Kirche Herisau und zeigt das Selbstverständnis der Gemeinde nach der Reformation von 1529. Heute dient sie als Ort für Gottesdienste, Konzerte und Gemeindeveranstaltungen, wo Menschen zusammenkommen und die Geschichte des Ortes erleben.
Die Kirche befindet sich in Herisau und ist zu Fuß vom Stadtzentrum aus erreichbar. Besucher können das Innere erkunden, wo sie die verschiedenen Baustile und die Orgel sehen, sowie die kleine St.-Anna-Kapelle mit ihren Buntglasfenstern entdecken.
Die berühmteste Glocke der Kirche, die Herrgottsglocke von 1756, wiegt mehr als zwei Tonnen und wurde ursprünglich im Salem-Kloster gegossen. Sie zeigt kunstvolle Verzierungen und hat eine bemerkenswerte Reise hinter sich, bevor sie in diese Kirche kam.
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