Palais Wilson, Hauptsitz der Vereinten Nationen am Genfersee, Schweiz
Palais Wilson ist ein fünfgeschossiges Gebäude aus Sandstein mit 225 Räumen, das sich am Genfer See befindet und eine symmetrische Fassade mit französischen Neo-Renaissance-Elementen zeigt. Die Struktur ist so angeordnet, dass sie dem See zugewandt ist und prägt das Bild der Genfer Uferlandschaft.
Das Gebäude diente von 1920 bis 1936 als Sitz des Völkerbundes, bevor die Organisation in den Palais des Nations umzog. 1924 erhielt es seinen Namen zu Ehren des amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson, der den Völkerbund nach dem Ersten Weltkrieg ins Leben gerufen hatte.
Das Gebäude beherbergt das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte, wo internationale Vertreter über globale Menschenrechtsfragen beraten. Hier finden regelmäßig Sitzungen statt, bei denen verschiedene Nationen ihre Positionen zu Menschenrechtsthemen austauschen.
Besucher müssen im Voraus eine Sicherheitsfreigabe einholen und Besuchstermine vereinbaren, um das Gebäude zu betreten. Die Öffnungszeiten folgen dem Geschäftskalender, daher ist es wichtig, sich vorher zu informieren, bevor man anreist.
Das Gebäude war ursprünglich ein privates Herrenhaus, bevor es zu einem Verwaltungszentrum für internationale Angelegenheiten umgewandelt wurde. Diese Umwandlung zeigt, wie einzelne Orte in Genf eine zentrale Rolle in der Weltpolitik spielten.
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