Rheinbrücke bei Laufen, Eisenbahnbrücke am Rheinfall, Schweiz
Die Eisenbahnbrücke am Rheinfall ist eine Steinbogenbrücke mit neun Bögen, die den Rhein oberhalb der Wasserfälle überquert und die Orte Laufen-Uhwiesen und Neuhausen verbindet. Sie trägt eine eingleisige Bahnstrecke und hat beidseitig schmale Fußwege für Fußgänger entlang des Geleises.
Die Brücke entstand zwischen 1855 und 1856 unter der Leitung von Ingenieur Carl Ruland und war ursprünglich nur für den Zugverkehr vorgesehen. Die Fußwege wurden später in den späten 1950er Jahren während einer grundlegenden Renovierung hinzugefügt.
Das Bauwerk ist Teil der Rheinfallbahn, welche die Industriezentren Winterthur und Schaffhausen durch die nordschweizer Landschaft verbindet.
Der Zugang zu den Fußwegen ist kostenlos und ganzjährig möglich, wobei die schmalen Pfade eine langsame Begehung erfordern und festes Schuhwerk empfehlenswert ist. Die beste Aussicht auf die Wasserfälle bietet sich von der Brückenmitte, da hier der Fluss und die Wasserfälle gut sichtbar sind.
Die neun Bögen des Viadukts haben unterschiedliche Spannweiten zwischen 12 und 18 Metern, da sie sich der unregelmäßigen Flussbettformationen unter dem Rheinfall anpassen mussten. Diese flexible Konstruktion ermöglichte es den Ingenieuren, die Brücke trotz der herausfordernden Topografie zu bauen.
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