Ruine Homburg, Mittelalterliche Burgruine in Läufelfingen, Schweiz.
Die Ruine Homburg, auch Neu-Homberg genannt, liegt über der engsten Stelle des Homburgertals in Läufelfingen. Am eindrucksvollsten ist der dreigeschossige Wohnturm mit bis zu drei Meter starken Mauern; dazu kommen Nebengebäude, Ringmauer und Toranlagen.
Die Burg wurde 1240 von Hermann IV. von Frohburg erbaut und diente lange Zeit als Wohnstätte und Verwaltungssitz für Verwalter der Basler Region. Die Bewohner zerstörten das Gebäude während der Französischen Revolution 1798.
Der Name der Burg geht auf Hermann IV. von Frohburg zurück, der sie Neu-Homberg nannte, nachdem er den Namen seiner Gattin, der Erbtochter der Grafen von (Alt-)Homberg im Fricktal, angenommen hatte. Ab 1400 setzte Basel Landvögte ein, die auf dem Schloss wohnten und vier Jahrhunderte lang die Amtei Homburg verwalteten; sie wurden zuerst aus dem Kleinen Rat, später aus der Bürgerschaft Basels gewählt.
Von den Bahnhöfen Buckten oder Läufelfingen führen markierte Wege zur Ruine, wobei die Wanderzeit von beiden Punkten aus etwa dreißig Minuten beträgt. Gutes Schuhwerk und etwas Zeit zum Erkunden sind nötig, da der Weg bergauf führt.
Die Aussichtsplattform liegt 8,5 Meter hoch am Wohnturm und ist über 43 Treppenstufen erreichbar; sie blickt auf Läufelfingen, Buckten und die Höhen des Basler Juras. Die Mauern des Turms sind bis zu drei Meter stark.
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