Fortifikation Hauenstein, Militärische Befestigungsanlage in Basel-Landschaft und Solothurn, Schweiz
Die Fortifikation Hauenstein ist ein ausgedehntes Verteidigungssystem, das sich in einem Halbkreis über zwei Kantone erstreckt und mehrere hundert Bunker sowie Schützengräben umfasst. Die Anlage folgt den Höhenlinien des Geländes zwischen Basel-Landschaft und Solothurn und nutzt natürliche Erhebungen zur strategischen Positionierung.
Das Fortifikationssystem wurde ab 1914 errichtet, als die Schweiz während des Ersten Weltkriegs ihre Neutralität durch militärische Präparation schützen wollte. Die Anlage blieb über Jahrzehnte hinweg ein wichtiger Teil der schweizer Verteidigungsstrategie.
Der Ort erinnert an die Rolle der Schweiz während des Ersten Weltkriegs und zeigt, wie das Land sich militärisch vorbereitete. Besucher können sehen, wie Menschen damals Bunker und Verteidigungslinien in die Landschaft integrierten.
Das Gelände ist über mehrere markierte Wanderwege erreichbar, die von verschiedenen Startpunkten in der Umgebung beginnen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege hügelig sind und durch Waldgebiete führen.
Die Fortifikation nutzte die natürliche Topografie kreativ aus und machte dabei Bunker und Schützengräben zu einem Teil der Waldlandschaft. Manch ein Wanderer bemerkt diese versteckten Strukturen erst bei genauem Hinschauen.
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