Naturmuseum Winterthur, Naturhistorisches Museum in Winterthur, Schweiz.
Das Naturmuseum Winterthur ist ein Museum in der Stadt Winterthur, das Sammlungen zur Naturgeschichte zeigt. Die Räume enthalten Exponate zu Geologie, Biologie und Paläontologie, die in verschiedenen Ausstellungsbereichen angeordnet sind.
Der Bestand geht auf die Kuriositätensammlung der Bürgerbibliothek zurück, die ab 1660 zusammengetragen wurde; ein 1664 von Bartholomäus Schobinger geschenktes drei Meter langes Krokodil wird noch heute gezeigt. Bis 1842 im Rathaus an der Marktgasse untergebracht, zog die Sammlung ins Knabengymnasium und wurde 1862 eine eigene Organisation. 1886 wurde Robert Keller erster Konservator, 1916 bezog das Museum das heutige Gebäude. Von 2001 bis 2005 unter Hans-Konrad Schmutz umgebaut, wurde es als Naturmuseum Winterthur wiedereröffnet und erhielt 2006 den Prix Expo.
Das Museum zeigt Sammlungen, die den Menschen helfen zu verstehen, wie Natur und Wissenschaft zusammenhängen. Die Ausstellungen vermitteln Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt sowie über Steine und Fossilien, die in der Schweiz zu finden sind.
Das Museum befindet sich im selben Gebäude wie das Kunstmuseum Winterthur an der Museumstrasse 52. Es ist mit dem städtischen Nahverkehr erreichbar; die Öffnungszeiten variieren je nach Wochentag und sollten vor dem Besuch geprüft werden. Der Zugang für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist nur in Teilen des Gebäudes vorhanden, daher lohnt sich eine Nachfrage im Voraus.
Das Museum bewahrt ein drei Meter langes Krokodil auf, das Bartholomäus Schobinger 1664 der Stadtbibliothek schenkte; es ist noch heute ausgestellt. 2006 erhielt es den Schweizer Prix Expo für das «Betreten von museologischem Neuland» und die «Entstaubung von naturwissenschaftlichen Inhalten». 2007 war es für den European Museum of the Year Award nominiert, den es nicht erhielt.
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